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Archive for the ‘Bankgespräch’ Category

Standortanalyse im BusinessplanImmer wieder wird in der Fachliteratur oder auf Existenzgründer-Blogs auf die Notwendigkeit einer möglichst genauen Kosten- und Ertragskalkulation im Businessplan hingewiesen. Woher soll der Existenzgründer aber für seinen Businessplan wissen, wie viel Umsatz er in Zukunft erwirtschaften kann oder wie viele Kunden den Weg in sein Geschäft finden werden?

Genau hier hilft der “Online Standortcheck”, die internetbasierte Standortanalyse.

Diese vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie preisgekrönte Software für die Standortanalyse unterstützt Gründer eines standortbezogenen, stationären Unternehmens dabei, Ihre zukünftige Kundenbasis zu prognostizieren und auch den potenziellen Umsatz vorherzusagen.
Möglich wird das durch die bisher einzigartige programmatische Umsetzung eines komplexen Geomarketing-Prognosemodells in einem einfach zu bedienenden Internet Dienst. Das folgende Video stellt diesen Dienst vor:

Das Prognosemodell ist dabei verlässlicher als z.B. eine stichprobenhafte Frequenzzählung am Standort, da eine solche stark abhängig von stark variablen, äußeren Faktoren wie dem Wochentag, der Tageszeit, dem Wetter oder der Jahreszeit ist. Ein wirklich repräsentatives Bild der Besucherfrequenz und Passantenströme wird man nur sehr schwer erhalten können.
Ebenso zweifelhaft ist die häufig angewendete „Top-Down“-Methode zur Ermittlung des zukünftigen Umsatzes im Zahlenteil des Businessplans.
So eine Methode geht davon aus, wie viel Geld der Existenzgründer monatlich benötigt, um die Lebenshaltungskosten zu decken (Essen, Auto, Kleidung, Telefon, Miete, Strom, etc.) und ist von daher ein reines Wunschdenken. Im Businessplan besteht bei dieser Methode nahezu keine Verbindung zwischen den Umsatzzahlen und dem tatsächlichen Potenzial des Geschäftsmodells am gewünschten Standort.

Der „Online Standortcheck“ arbeitet anders. Diese Standortanalyse-Software berechnet unter Berücksichtigung der absatzorientierten, harten Standortfaktoren den möglichen Umsatz für Ihren Businessplan „von unten“ aus einer Vielzahl von hoch verlässlichen Daten z.B der infas Geodaten GmbH oder des statistischen Bundesamtes.

Durch die Ergebnisse dieser Umsatzprognose können Existenzgründer den Umsatz- und Rentabilitätsplan im Businessplan auf der Basis einer objektiven und belastbaren „Bottom-Up“ Berechnung erstellen und so auch besser vor Investoren, Kreditgebern wie Banken, Fördergesellschaften, etc. bestehen und diese von der Tragfähigkeit, Belastbarkeit und Nachhaltigkeit ihres Vorhabens überzeugen.

Wenn Sie also im Bankgespräch gefragt werden:

„Wie kommen Sie denn auf Ihren zukünftigen Umsatz im Businessplan?“

müssen Sie nicht antworten:

„Ich habe zusammengerechnet, wie viel meine Familie und ich monatlich brauchen, dazu noch eine Reserve eingebaut und die zukünftigen Kosten für das Geschäft summiert!“

sondern können statt dessen sagen:

„Die Kosten- und Ertragskalkulation meines Businessplans basiert auf einer datengestützen Standortanalyse, die den potenziellen Umsatz auf Basis der Wettbewersanalyse, des Einwohnerpotenzials und des Kaufkraftzuflusses objektiv berechnet und dadurch die Tragfähigkeit meines geplanten Standortes nachweist!“

Entscheiden Sie selbst, welche Aussage überzeugender ist und davon zeugt, dass man sich wirklich ernsthaft mit der Umsatzprognose im Businessplan auseinander gesetzt hat.

Ein Modell wie das des „Online Standortcheck“ geht natürlich davon aus, dass alle am Markt Beteiligten, also der Gründer und dessen Wettbewerber, in gleicher Qualität agieren, d.h. z.B. ein gleich effizientes Marketing betreiben oder über vergleichbare Unternehmerqualitäten verfügen.

Durch den „Online Standortcheck“ wird der Existenzgründer (aber auch der bereits bestehende Unternehmer) zusätzlich in die Lage versetzt, durch die räumliche Differenzierung der Ergebnisse und Aussagen, sein (zukünftiges) Marketing gezielt in bestimmte Areale zu lenken, sodass die Werbung mit der “Gießkanne” vermieden werden kann.

Zusammengefasst heißt dass, der „Online Standortcheck“ liefert auf Basis der harten Standortfaktoren zum einen die Information “wieviel” für den Businessplan und dazu auch noch “wo” für die operative Umsetzung und Optimierung.

Mehr Informationen zur internetbasierten Standortanalyse im Businessplan auf dieser Website.

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Existenzgründerin mit Feinkostladen – Standortanalyse und Gründungszuschuss

Der Gründungsberater Joachim Fischer hat für Brigitte Gruber und Esteban Ruiz, Gründer eines baskischen Spezialitätengeschäftes in München-Nymphenburg, mit dem Online Standortcheck (http://www.standortanalyse.biz) eine Standortanalyse erarbeitet.

In dieser Standortanalyse wurden die Daten des Stadtteils und die Wirtschaftsleistung errechnet und die Konkurrenten für ein Spezialitätengeschäft analysiert.

Fischer kam zum Ergebnis, dass das Donosti in diesem Umfeld wirtschaftlich tragfähig ist. Das wiederum war die Voraussetzung dafür, dass Brigitte Gruber einen Gründungszuschuss und ein Darlehen bei ihrer Hausbank beantragen konnte.
Und es brauchte Glück, um den geeigneten Standort zu finden. Dieser ergab sich, als ein Friseur sein 100 Quadratmeter großes Ladenlokal aufgab.

Ein guter Standort ist nicht alles, Gestaltung ist auch wichtig

Allerdings mussten Gruber und Ruiz fünf Monate renovieren, bis aus dem Friseurladen ein modernes Geschäft wurde, mit einem Ambiente, in dem es als Kunde Spaß macht, sich auf baskische, aber auch spanische und andere Spezialitäten einzulassen.
Auch bei der Gestaltung des Ladens ging Gruber keine Kompromisse ein:

Für die Inneneinrichtung konnte sie die Mitarbeit junger Designer des Münchner Teams „Hansandfranz“ gewinnen. Das Ergebnis kann sich mit seiner klaren Linie ohne Schnörkel sehen lassen.

Wir gratulieren Herrn Fischer und seiner Klientin zu diesem Erfolg und der fundierten Standortentscheidung!

Lesen Sie die gesamte Erfolgsgeschichte im Blog „Gründerstories“

FISCHER CONSULTING Unternehmens- und Wirtschaftsberatung

Die FISCHER CONSULTING Unternehmens- und Wirtschaftsberatung arbeitet seit der Gründung im Jahre 1991 im Bereich der Unternehmensberatung, Existenzgründung-und Aufbauberatung.

Die Berater verfügen über eine mehr als zehnjährige Erfahrung bei der Existenzgründungsberatung, sowohl in der Vorgründungs- und Nachgründungsphase, von Freien Berufen (Tierärzte, Ärzte, Psychologen etc.), Einzelunternehmen und kleinen Gesellschaften, bei der Unternehmensnachfolge und bei der Beratung und Management von Unternehmensnetzwerken. Komplettiert wird das Angebot durch Netzwerkpartner aus den rechts- und steuerberatenden Berufen.

FISCHER CONSULTING unterstützt Gründer und Gründerinnen dabei, eine tragfähige selbständige Existenz aufzubauen und im Beruf  „UnternehmerIn“ erfolgreich zu sein:
„Gründen – wachsen – sichern“

Seriosität und Qualität sind den Beratern wichtig. FISCHER CONSULTING ist bundesweit als „fachkundige Stelle“ zugelasssen; als Gründungsberater akkreditiert und auditiert bei der KfW (Gründercoaching Deutschland, Unternehmensnachfolge), Bundesministerium für Wirtschaft (BAFA), Coachingprogramm zur Förderung von Existenzgründungen und Betriebsübernahmen: Zentralverband des Deutschen Handwerks (HwK), Industrie und Handelskammern (IHK); Institut für Freie Berufe (IfB), RKW, Gründungscoaching der NBank.

Kontakt:

FISCHER CONSULTING Unternehmens- und Wirtschaftsberatung
Schäftlarnstr. 172; Postach 75 01 90
D-81371 München
Deutschland
Fon: + 49 (0) 89 74 29 92 03
Fax: + 49 (0) 89 74 29 92 04
Email: info [at] gruendung-online [dot] de
http://www.gruendung-online.de

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Herausforderung Standortwahl

Einen Unternehmensstandort zu finden, ist eine komplexe Herausforderung.
Viele Faktoren müssen berücksichtigt werden, um eine sinnvolle und vor allem nachhaltige Standortentscheidung treffen zu können. Diese sogenannten Standortfaktoren entscheiden nach der Standortwahl maßgeblich darüber, ob Ihr Geschäft erfolgreich sein wird oder nicht.

Wichtige Standortfaktoren:

  • Beschaffungsorientierte Standortfaktoren (z.B. Verkehrsanbindung für die Anlieferung von Waren)
  • Arbeitsorientierte Standortfaktoren (z.B. Arbeitsmarktkennzahlen)
  • Abgabenorientierte Standortfaktoren (z.B. Gewerbesteuerhebesatz)
  • Infrastrukturelle Standortfaktoren (z.B. Bildungseinrichtungen vor Ort)
  • Absatzorientierte Standortfaktoren (z.B. Kundenpotenzial, Umsatzprognose, Kaufkraft, Konkurrenz)

Absatzorientierte Standortfaktoren sind von besonderer Bedeutung

Im Grunde genommen müssen für eine vernünftige Standortwahl alle diese Standortfaktoren positiv ausfallen, von besonderer Bedeutung sind aber die absatzorientierten Standortfaktoren, da ohne ausreichendes Kunden- und Umsatzpotenzial am Standort ein erfolgreiches Geschäft gar nicht möglich sein wird.

Der Zweck einer Standortanalyse sollte also vor allem sein, die Tragfähigkeit eines Standortes für das von Ihnen gewählte Geschäftsmodell zu überprüfen.

10 Schritte bis zu Kundenpotenzial und Umsatzprognose

Folgende 10 Schritte sollten Sie vornehmen, um die absatzorientierten Standortfaktoren so genau wie möglich zu ermitteln:

  1. Definieren Sie eindeutig Ihr Geschäftsmodell. Welche Waren oder Dienstleistungen bieten Sie genau an? Hiervon abhängig sind z.B. die Größe des Einzugsgebietes oder die Bestimmung der Wettbewerber.
  2. Überlegen Sie, welchen Weg Ihre zukünftigen Kunden bereit sind zu gehen oder zu fahren, um Ihr Geschäft aufzusuchen. Das ist in der Regel stark abhängig davon, was Sie anbieten. Für den täglichen Bedarf wird der Kunde nicht viel mehr als 10 Minuten Gehzeit akzeptieren, für den langfristigen Bedarf werden auch 30 Minuten oder mehr Fahrzeit in Kauf genommen. Diese Bereitschaft Ihrer zukünftigen Kunden bestimmt die Größe für Ihr Einzugsgebiet.
  3. Ermitteln Sie das Kundenpotenzial und Marktvolumen für Ihre Leistungen innerhalb dieses Einzugsgebietes. Hierzu benötigen Sie Informationen zur Bevölkerung und zur Kaufkraft z.B. für die Stadtteile oder die sog. Wohnquartiere innerhalb Ihres Einzugsgebietes. So wissen Sie zum einen, wie viele Kunden Sie insgesamt ansprechen können. Zum anderen können Sie die Kennzahlen Ihrer Kernsortimente bzw. Kerndienstleistungen mit der Kaufkraft kombinieren und errechnen so das gesamte Marktvolumen; das ist der „Kuchen“ den Sie sich mit Ihren Wettbewerbern teilen müssen.
  4. Finden Sie Ihre Wettbewerber heraus. Wettbewerber sind Unternehmen, die die gleichen Kernsortimente oder Kerndienstleistungen wie Sie anbieten. Sie sollten nicht nur die Wettbewerber innerhalb Ihres Einzugsgebietes auswählen, sondern auch solche die weiter entfernt sind, da ein Kunde, der am Rand Ihres Einzugsgebietes lebt, auch in die entgegen gesetzte Richtung, also aus Ihrem Einzugsgebiet heraus gehen kann, um die gewünschte Leistung zu erhalten.
  5. Qualifizieren Sie Ihre Wettbewerber. Größere Konkurrenten üben in der Regel auch eine größere Anziehungskraft auf die Kunden aus und erhalten größere Marktanteile. Daher sollten Sie die Verkaufsfläche der Wettbewerber recherchieren und dem entsprechend gewichten.
  6. Berechnen Sie nun auf der Grundlage der Wettbewerbsanalyse, welchen Anteil an Kunden und Kaufkraft Sie auf sich verbuchen können, also Ihren prognostizierten Marktanteil.
  7. Ihre Kundenprognose: Multiplizieren Sie diesen Marktanteil mit dem Kundenpotenzial aus Schritt 3. Nun wissen Sie, wie viele Kunden für Sie etwa in Frage kommen.
  8. Die Umsatzprognose: Multiplizieren Sie diesen Marktanteil mit dem Marktvolumen aus Schritt 3. Jetzt haben Sie es fast geschafft! Denn Sie wissen nun ungefähr, wieviel Umsatz Ihr Geschäft erreichen kann. Allerdings ist dies nur der Umsatz, der von den Bewohnern Ihres Einzugsgebietes hervorgerufen wird. Untersuchen Sie z.B. einen Standort in einer 1A-Lage, also in einem Bereich, der in hohem Maße auch von Kunden von außerhalb aufgesucht wird, ist die Frequenz zusätzlich entscheidend.
  9. Der Kaufkraftzufluss: Ein verlässliches Maß für die Frequenz ist die sog. „Zentralität“. Hiermit wird die Differenz zwischen der Kaufkraft der Bewohner und dem tatsächlichem Umsatz bezeichnet. Das heißt, Sie wissen damit, wie groß der Zufluss an Kaufkraft durch die von außerhalb kommenden Kunden am geplanten Standort sein wird. Diese Daten können Sie ebenso für die Stadtteile oder Wohnquartiere erhalten.
  10. Kombinieren Sie die Ergebnisse der Schritte acht und neun und erhalten so eine Gesamtprognose Ihres zukünftigen Jahresumsatzes. Beachten Sie aber, dass eine derartige Berechnung keine Unterschiede der Art und Weise der Geschäftsführung vornimmt. Mit entsprechendem Engagement im Eroberungswettbewerb, z.B. durch gezielten Einsatz von Werbung in die Potenzialgebiete der Konkurrenten, kann Ihr Umsatz deutlich erhöht werden!

Eine solche Ermittlung der absatzorientierten Standortfaktoren liefert Ihnen die Grundlagendaten des Zahlenteils Ihres Businessplanes und somit wichtige Argumentationshilfen z.B. für das Bankgespräch.

Die Ergebnisse der Standortanalyse im Bankgespräch

Gerade die Standortfrage spielt also beim Bankgespräch eine große Rolle. Der Kreditgeber möchte wissen, wie verlässlich die Zahlen sind, auf denen der Businessplan aufbaut. Eine einfache Zählung von Passanten oder nicht quantifizierbare Frequenzindikatoren reichen sicher nicht aus, ebensowenig eine reine Betrachtung der Einwohner- oder Kaufkraftzahlen für die gesamte Gemeinde.
Die finanzierende Bank wird aber verlangen, dass die Ergebnisse der Standortanalyse eine objektive, transparente und reproduzierbare Interpretation der tatsächlichen Marktsituation sind.
Daher muss belegt werden, dass die Umsatzprognose als kalkulatorische Basis für die Gründungsfinanzierung korrekt und belastbar ist.

Mit den oben beschriebenen zehn Schritten wird Ihnen dieser Nachweis gelingen.

Wer oder was kann mich dabei unterstützen?

Es ist natürlich einigermaßen aufwändig, auf dem Reißbrett alle oben aufgeführten Schritte selbst vorzunehmen. Weiterhin sind die für eine valide Berechnung erforderlichen Daten nicht einfach zu bekommen und auch nicht einfach auszuwerten.

Es gibt aber nun mit dem „Online Standortcheck“ einen Internetdienst, der Ihnen zu einem günstigen Preis diese schwierigen Schritte abnimmt.
Mit diesem Dienst auf www.standortanalyse.biz benötigen Sie für diese zehn Schritte nur weniger als 30 Minuten, um eine vollständige Standortanalyse der oben beschriebenen Art zu erhalten.

Besonders geeignet für das Franchise-Business

Der Dienst eignet sich gleichermaßen für den Franchisenehmer, der sich selbst informieren möchte, wie auch für den Franchisegeber, der solche Analysen für seine Partner bereits im Vorfeld ausführt.
Beide Gruppen zählen bereits zu den Kunden des „Online Standortcheck“.

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